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Tyler
22.01.03 um 23:49 Uhr
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Blade Runner war für mich eine herbe Enttäuschung. Der Film hat ja eine Riesen Anhängerschar und wird als Kultfilm gefeiert. Ich persönlich finde ihn langatmig und die Story bietet nicht wirklich viel. Ich hatte den ganzen Film über das Gefühl, das die Story eigentlich sehr gute Ansätze hat, diese aber nicht konsequent genug ausgeführt werden. Der einzige Charakter, den man wirklich erschließen kann ist der des Blade Runner, gespielt von Harrison Ford. Viel interessanter wäre eine ausführlichere Darstellung des Androiden Anführers gewesen, den Rutger Hauer darstellt.Diese Perspektive kommt imho im Film viel zu kurz. Ridley Scott ist was die Optik angeht allerdings ein Meisterwerk gelungen. Die düsteren Sci Fi Landschaften, die er für diesen Film schuf prägen noch heute die Optik von Filme wie "Das 5te Element", "Judge Dredd", "A I" uvm.!
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Tillmann
07.05.03 um 13:22 Uhr
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Meiner Meinung nach geht es in dem Film weniger um die Story als um die Stimmung. Natürlich ist der Film langatmig. Wenn man wirklich eine düstere Endzeitstimmung erzeugen möchte, muss man schliesslich viel zeigen ohne das was passiert. Die ganze welt ist träge, kaputt und verfallen. Die menschen verlieren sich im chaos. Wenn man versucht hätte mehr Handlung unterzubringen, hätte man wohl kaum die Stimmung derartig fassen können. Mein Tipp also: Wer will, dass viel passiert soll sich neuere Filme anschauen. Da gibt es immer reichlich action und schnelle szenenabfolgen. Das ist auch nett, nur besser werden Filme dadurch nicht.
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Dude
24.02.04 um 23:52 Uhr
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Ein fantastischer Film, der wohl zu einen der letzten, wirklich echten SciFi filmen gehört. Danach wurde das Genre viel eher für Actionfilme genutzt, anstatt philosophischeren Fragen nachzugehen. Das Finale auf dem Hochhaus zwischen Ford und Rutger Hauer gehört zu einen der größten Szenen der Filmgeschichte. Was wohl viele Missverstehen: BLADE RUNNER IST KEIN ACTIONFILM, sondern PURE SCIENCE FICTION.
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