![]() |
|
Home ¦ News ¦ Filmkritiken ¦ Glossar ¦ Partnerseiten ¦ Impressum ¦ Datenschutz |
|
Marktplatz für gebrauchte DVD-Filme |
|
Glossar ''
|
| AC-3 |
Ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 Kanälen für Raumklang, auch bekannt als Dolby Digital |
| Anamorph |
Das normale Vollbild einer DVD bietet eine horizontale Auflösung von 625 Zeilen. Wenn der Film aber in einem beliebigen Widescreen Format aufgenommen wurde, sieht man bei einem 4:3 (Standard) TV-Gerät einen schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand. Dadurch "verliert" man folglich je nach Art der Aufnahme bis zu 30 % der horizontalen Auflösung. Um diesen Verlust zu unterbinden, werden die Filme mit einer anamorphen Linse aufgezeichnet, die das Bild auf ein 4:3 Verhältnis streckt. Gleichzeitig erhält dann das TV-Gerät vom DVD-Player die Information, dass es sich um eine anamorphe Abtastung handelt. So wird das Bild im TV-Gerät wieder auf die ursprüngliche Größe zusammengestaucht. Dies ermöglicht eine optimale Nutzung der verfügbaren horizontalen Auflösung. Auch wenn es inzwischen 4:3 TV-Geräte mit einer 16:9 Umschaltung gibt, ist diese Technik eigentlich nur bei 16:9 TV-Geräten hilfreich. |
| Anime |
Zeichentrickfilme in erster Linie japanischer Herkunft, aber nicht zwingend notwendig |
| Artefakt |
Artefakte sind digitale Fehler, die bei sogenannten "Sprüngen" auftreten. Im Bild werden Artefakte durch auffällige Bildstörungen sichtbar, im Ton kann man Artefakte durch ein deutliches Knacken erkennen. Artefakte entstehen unter anderem bei einem Layer Wechsel und sind bei DTS kodierten DVDs aufgrund der höheren Datendichte meist deutlicher zu vernehmen. |
| Aspect Ratio [Bildformat] |
Die Aspect Ratio beschreibt das Aufnahmeformat des Filmes. Das Standardformat ist 4:3, auch bekannt als Vollbild oder 1.33:1. Die meisten Kinofilme sind aber in verschiedenen Widescreen Formaten aufgenommen. Bekannte Formate sind das Theatrical Widescreen mit einem Verhältnis von 2.35.1 und das normale Kinoformat im Verhältnis 1.85:1. Es gibt allerdings unendlich viele Formate (z.B. 1,78:1). Das Bildformat sagt nichts über die technische Umsetzung und die Qualität aus. Allerdings sind Kinofilme, die im 4:3 Format angeboten werden meist bearbeitet, so dass eventuell wichtige Bildausschnitte verloren gehen. Ein besonderes Format ist der sogenannte Pan & Scan bei dem aus dem ursprünglichen Widescreenformat ein 4:3 Ausschnitt herauskopiert wird. Dies geschieht hier allerdings unter der Berücksichtigung der jeweiligen Szene. Befindet sich in einer Szene der wichtige Bildausschnitt gerade am rechten Rand des Bildes, so wird dieser herauskopiert, befindet er sich am linken Rand, so wählt man diesen. Dies ermöglicht einen 4:3 Transfer mit einem relativ geringen inhaltlichen Verlust. |
| Bildformat |
Das Bildformat beschreibt das Aufnahmeformat des Filmes. Das Standardformat ist 4:3, auch bekannt als Vollbild oder 1.33:1. Die meisten Kinofilme sind aber in verschiedenen Widescreen Formaten aufgenommen. Bekannte Formate sind das Theatrical Widescreen mit einem Verhältnis von 2.35:1 und das normale Kinoformat im Verhältnis 1.85:1. Es gibt allerdings unendlich viele Formate (z.B. 1,78:1). Das Bildformat sagt nichts über die technische Umsetzung und die Qualität aus. Allerdings sind Kinofilme, die im 4:3 Format angeboten werden meist bearbeitet, so dass eventuell wichtige Bildausschnitte verloren gehen. Ein besonderes Format ist der sogenannte Pan & Scan bei dem aus dem ursprünglichen Widescreenformat ein 4:3 Ausschnitt herauskopiert wird. Dies geschieht hier allerdings unter der Berücksichtigung der jeweiligen Szene. Befindet sich in einer Szene der wichtige Bildausschnitt gerade am rechten Rand des Bildes, so wird dieser herauskopiert, befindet er sich am linken Rand, so wählt man diesen. Dies ermöglicht einen 4:3 Transfer mit einem relativ geringen inhaltlichen Verlust. |
| Bitrate |
Die Bitrate beschreibt die Datendichte der Bild und Tonformate auf der DVD. Die Bitrate der Tonformate ist normalerweise bei Dolby Digital auf 448 KBit/sec und bei DTS 768 KBit/sec oder 1536 KBit/sec fixiert. Die Datenrate beim Bild wird normalerweise dynamisch mit der Aktivität des jeweiligen Bildausschnittes geregelt. Im Höchstfall liegt die Datenrate bei 10000 KBit/sec. Die Qualität des Bildes und des Tones kann mit der Wahl der Bitrate stark differieren, allerdings ist sie nicht allein von der Höhe der Bitrate abhängig. |
| Cinch |
Anschlussnorm für die Steckverbindung einer zweipoligen abgeschirmten Leitung zum Gerät. Sie wird bei analogen Audioverbindungen, sowie bei dem Composite Videoanschluss benutzt. |
| CinemaScope |
Breitbildformat (mit einer Aspect-Ratio von 2.21:1), welches Teil des MPEG-2 Standards ist. Mit Cinemascope aufgenommene Filme benötigen zur Darstellung auf einem Standard 4:3 Fernseher sogenannte Letterboxen, also schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand. |
| Component Video |
Bezeichnung für das Videosignal, bei dem Helligkeit und Farbe getrennt übertragen werden (Y/C-Signal). Diese Art der Signalaufbereitung führt zu einer erhöhten Bildqualität. |
| Composite |
Der Composite Anschluss, auch FBAS Komponenten genannt, überträgt das Videosignal analog über eine zweipolige Leitung. Das die Qualität dieses Signales relativ schlecht ist, empfiehlt sich ein Anschluss über diese Leitung nur in Notfällen. |
| CSS (Content Scrambling System) |
Aufgrund des Potentials, vollkommen identische digitale Exemplare erstellen zu können, erzwangen die Filmstudios eine Kopierschutzanforderung für den DVD-Standard. CSS ist ein Datenverschlüsselungs- - und -Authentisierungssystem, das die Kopie der Videodaten verhindern soll. CSS wurde hauptsächlich von Matsushita und Toshiba entwickelt. Der CSS Algorithmus ist allerdings heute längst geknackt. |
| Deleted Scenes |
Bei vielen Filmen werden als Zusatzmaterial Szenen angeboten, die bei der Fertigstellung des Filmes herausgeschnitten wurden. Viele dieser Szenen sind aber dennoch interessant oder zumindest lustig. |
| Dolby |
Die Dolby Laboratorien wurden 1965 in London gegründet und haben mit Erfindungen wie z.B. das Dolby Rauschunterdrückungssystem, das Dolby Surround Komponenten Prologic , und später das Dolby Digital Surround Systems die Entwicklung der Unterhaltungselektronik extrem beeinflusst. Das aktuelle System ist das Dolby Digital Surround EX, welches mit 7 eigenen Kanälen (zusätzlicher Center im hinteren Bereich) aufwartet. |
| Dolby Surround ProLogic |
Mehrkanaltontechnik für den Kinosound zuhause. 4 getrennte Soundkanäle (Center/Dialogkanal, vorne rechts und links, 2 x Effektlautsprecher hinten, Mono) |
| DTS |
DTS (Digital Theater Systems) ist ein Audioformat, das Dolby Digital recht ähnlich ist. Es benötigt einen speziellen DTS Decoder. |
| Dual-Layer |
Der Layer bezeichnet die Schicht der DVD, auf der die Daten in sogenannten Pits gespeichert werden. Eine Schicht kann ca. 4,38 GB speichern. Dies ermöglicht einen Film in guter Qualität mit 6 Kanälen von ca. 70-90 Minuten. Um eine längere Spielzeit zu ermöglichen oder weiteres Zusatzmaterial zur Verfügung zu stellen, werden zwei Schichten aufgetragen, die je nach Brennweite des Lasers, abgetastet werden. Somit wird eine Kapazität von ca. 7,95 GB erreicht. Bei vielen DVD Playern macht sich der Layerwechsel durch einen kurzen Aussetzer in Bild und Ton bemerkbar. Um diesen störenden Aussetzer zu vermeiden, erfand man den RSDL (Reverse-Spiral Dual Layer). Hier wird die DVD erst von Innen nach Außen gelesen, und dann von Außen nach Innen. So entsteht keine Unterbrechung. Leider wird diese Art des Layers nur sehr selten eingesetzt. |
| DVD |
Seit der Einführung der Audio Compact Disc im Jahre 1982 und der CD-ROM im Jahre 1985 ist die 12 cm große Scheibe zu dem populärsten Universalträger für Musik, Daten und Multimedia geworden. Doch primär im Bereich der Video-Wiedergabe stieß die CD sehr schnell an ihre Grenzen. Deshalb wurde Anfang der 90er Jahre ein Komitee gebildet aus Hollywoods Unterhaltungsindustrie, der Computerindustrie und den großen Unterhaltungselektronik-Anbietern, um den "großen Bruder" der CD zu definieren. Ein weiterer Grund für diesen Zusammenschluss war auch die Entwicklung eines neuen einheitlichen Weltstandards, um die Fehler bei der Einführung der Videokassette (Beta vs. VHS) nicht zu wiederholen. Nach verschiedenen Vorschlägen einigte man sich im Dezember 1995 auf die generellen Spezifikationen der neuen Disc. Die DVD (Digital Versatile Disc = digitale vielseitige disc) wurden geboren - und das DVD-Forum. Es besteht zur Zeit aus 10 Unternehmen: Hitachi, JVC, Kodak, Matsushita, Mitsubishi, Phillips, Pioneer, Sony, Thomson, Toshiba. Die DVD bietet je nach Typ bis 6 Stunden Film mit bis zu 8 Sprachfassungen und bis zu 32 Untertiteln. |
| DVD-10 |
2 Seiten, 1 Schicht: 9,4 GB |
| DVD-18 |
2 Seiten, 2 Schichten: 17 GB |
| DVD-5 |
1 Schicht, 1 Seite = 4,7GB Kapazität |
| DVD-9 |
1 Seite, 2 Schichten: 8,5 GB |
| DVD-ROM |
Bei der Verabschiedung des DVD-Standards durch das DVD Forum wurde ebenfalls ein DVD-ROM Standard definiert. Die DVD-ROM ist mit jedem DVD-ROM Laufwerk abspielbar und umfasst je nach DVD-Typ bis zu 15,50 GB. Auf handelsüblichen DVD Playern ist eine DVD-ROM nicht abspielbar. Bis auf die Kapazität wird eine DVD-ROM vom PC behandelt wie eine CD-Rom. Allerdings gibt es inzwischen zahlreiche Hybrid-DVDs, die einen zusätzlichen DVD-ROM Bereich beinhalten, auf dem Weblinks, weitere Trailer oder zusätzliche Informationen als Software gespeichert sind. |
| DVD-Typ |
Der DVD-Typ beschreibt die Produktionsart der DVD: |
| Easter-Eggs |
Easter-Eggs sind zusätzliche Informationen oder Gimmicks, die versteckt oder unauffällig in den diversen Menüs der DVD eingearbeitet sind. (Synonym: Hidden Features) |
| Entfallene Szenen |
Bei vielen Filmen werden als Zusatzmaterial Szenen angeboten, die bei der Fertigstellung des Filmes herausgeschnitten wurden. Viele dieser Szenen sind aber dennoch interessant oder zumindest lustig. |
| FBAS |
Der FBAS Anschluss, auch Composite genannt, überträgt das Videosignal analog über eine zweipolige Leitung. Das die Qualität dieses Signales relativ schlecht ist, empfiehlt sich ein Anschluss über diese Leitung nur in Notfällen. |
| Flipper |
Der DVD-Typ beschreibt die Produktionsart der DVD: |
| FSK |
Im Lauf ihrer Geschichte - von 1949 bis heute - hat sich die FSK von einem reinen Kontrollgremium zu einer allseitig akzeptierten Institution gewandelt, die neben ihren Kernaufgaben auch medienpolitische und medienpädagogische Verantwortung übernimmt. Hierzu zählen neben Veröffentlichungen insbesondere die Mitarbeit und Diskussion auf Tagungen sowie in Ausschüssen und Kommissionen. |
| Goofs |
Goofs sind ungewollte Unstimmigkeiten, zumeist Anschlussfehler: Eine Delle im Roboterkopf von C-3PO kommt und geht oder wechselt unmotiviert die Seite, ein Hamburger ist nach dem Abbeißen größer als vorher. Und es gibt offenbar jede Menge Filmfreunde, die das Aufspüren solcher "Goofs" zum Hobby erhoben haben. |
| Halbbild |
Alle verbreiteten TV-Systeme (NTSC, PAL, SECAM) bedienen sich des folgenden Tricks, um Bildflimmem zu vermeiden: Statt 25mal pro Sekunde ein komplettes (oder 30 für NTSC) Bild zu erzeugen, werden 50mal (60mal) pro Sekunde die Hälfte der Linien gezeichnet, die andere Bildhälfte wird mit der gleichen Frequenz "eingewoben". Dieses Verfahren nennt man Interlacing. Zuerst werden alle ungeraden Linien gezeichnet (1,3,5 usw.), dann alle geraden (2,4,6 usw.). Die Bilder, die entweder aus geraden oder ungeraden Linien gezeichnet werden, nennt man Halbbilder. |
| Hidden-Features |
Hidden Features sind zusätzliche Informationen oder Gimmicks, die versteckt oder unauffällig in den diversen Menüs der DVD eingearbeitet sind. |
| Hybrid-DVD |
Bei der Verabschiedung des DVD-Standards durch das DVD Forum wurde ebenfalls ein DVD-ROM Standard definiert. Die DVD-ROM ist mit jedem DVD-ROM Laufwerk abspielbar und umfasst je nach DVD-Typ bis zu 15,50 GB. Auf handelsüblichen DVD Playern ist eine DVD-ROM nicht abspielbar. Bis auf die Kapazität wird eine DVD-ROM vom PC behandelt wie eine CD-ROM. Allerdings gibt es inzwischen zahlreiche Hybrid-DVDs, die einen zusätzlichen DVD-ROM Bereich beinhalten, auf dem Weblinks, weitere Trailer oder zusätzliche Informationen als Software gespeichert sind. |
| Interpolation |
Eine Interpolation ist eine Umrechnung der Zeilenanzahl. Um beispielsweise auf einem 800 * 600 (SVGA) LCD Projektor ein normales Pal Bild darstellen zu können, muss die horizontale Zeilenanzahl von 625 auf 800 hochgerechnet werden. Je nach Qualität der Interpolation ist diese Umrechnung ist diese anhand störender "Treppen" Effekte zu erkennen. |
| LCD |
LCD steht für "Liquid Crystal Display". Dieses System ermöglicht die Darstellung einzelner Bildpunkte auf einem beliebig großen Display. Durch ein ausgeklügeltes Steuerungssystem kann jeder Bildpunkt so angesteuert werden, dass ein sauberes Kontrastbild entsteht (LCD Uhren, Taschenrechner). |
| Letterbox |
Das Letterbox-Format beschreibt ein nicht anamorphes, also nicht 16:9 optimiertes Widescreen Bild. |
| Macrovision |
Kopierschutz, der schon im VHS-Bereich eingesetzt wurde und noch wird. |
| MPEG |
Motion Picture Expert Group |
| NextView |
Elektronische Programmzeitschrift (EPG). Zugriffsmöglichkeiten über das Bildschirmmenü des TV-Gerätes auf Programmierfunktionen des Videorecorders. |
| NTSC |
Das Farbsystem NTSC bietet eine Auflösung von 525 Zeilen mit einer Wiederholfrequenz von 60 Hz. Da das deutsche PAL mit 50 Hz arbeitet, ist eine Aufnahme einer US-DVD mit einem handelsüblichen VHS-Recorder nicht möglich. Aufgrund der unterschiedlichen Wiederholfrequenz der Farbsysteme PAL (50 Hz) und NTSC (60 Hz) laufen US-Importe generell ca. 6 % länger. |
| PAL |
Das Farbsystem Pal bietet eine Auflösung von 625 Zeilen mit einer Wiederholfrequenz von 50 Hz. Da das US-System NTSC mit 60 Hz arbeitet, ist eine Aufnahme einer US-DVD mit einem handelsüblichen VHS-Recorder nicht möglich. Aufgrund der unterschiedlichen Wiederholfrequenz der Farbsysteme PAL (50 Hz) und NTSC (60 Hz) laufen US-Importe generell ca. 6 % länger. |
| PAL plus |
Das PALplus-Format und das 16:9-Format werden häufig gleichgesetzt, was jedoch nicht stimmt. Allerdings sind die beiden recht eng verwandt, denn ein wesentlicher Schwerpunkt von PALplus liegt auf der 16:9-Übertragung. PALplus ist eine abwärtskompatible Weiterentwicklung der betagten PAL-Fernsehnorm, bei der zusätzliche "Hilfssignale" ausgestrahlt werden. Diese Hilfssignale ermöglichen unter anderem die automatische Unterscheidung und Umschaltung zwischen 4:3- und 16:9-Sendungen. Während ein normales PAL-Breitbildsignal mit nur 432 vertikalen Zeilen dargestellt und vom 16:9-Fernseher auf die volle Bildschirmgröße gezoomt wird, werden 16:9-Bilder durch PALplus mit vollen 576 Zeilen abgebildet. Daneben erreicht PALplus durch Addition und Subtraktion von jeweils zwei phasengedrehten Halbbildern deutlich bessere Chrominanz- und Luminanzinformationen; typische PAL-Fehler wie Moiré-Muster und Regenbogenfarben an Schwarzweißübergängen treten nicht mehr auf. |
| PAL SpeedUp |
Der Pal SpeedUp erklärt sich durch die Tatsache, dass ein Film im Kino mit 24 Vollbildern pro Sekunde abgespielt wird. Das europäische PAL- System arbeitet jedoch mit 50 Halbbildern bzw. dementsprechend 25 Vollbildern pro Sekunde. Da der Unterschied von einem Frame recht gering ist, wird einfach jedes Filmbild auf ein PAL-Vollbild übertragen. Dadurch läuft der Film jedoch mit den PAL-spezifischen 25 Bildern pro Sekunde und damit genau 4% zu schnell. Bei NTSC (knapp 60 Halbbilder bzw. 30 Vollbilder pro Sekunde) löst sich das Problem ganz einfach dadurch, dass jedes ungerade Filmframe auf jeweils zwei Halbbilder und jedes gerade Filmframe auf jeweils drei Halbbilder verteilt wird. Dadurch erhält man wieder 60 Halbbilder pro Sekunde und der Film läuft in der richtigen Geschwindigkeit. Dieses Verfahren nennt man "2:3-Transfer". |
| Pan & Scan |
Ein besonderes Format ist der sogenannte Pan & Scan bei dem aus dem ursprünglichen Widescreenformat ein 4:3 Ausschnitt herauskopiert wird. Dies geschieht hier allerdings unter der Berücksichtigung der jeweiligen Szene. Befindet sich in einer Szene der wichtige Bildausschnitt gerade am rechten Rand des Bildes, so wird dieser herauskopiert, befindet er sich am linken Rand, so wählt man diesen. Dies ermöglicht einen 4:3 Transfer mit einem relativ geringen inhaltlichen Verlust. |
| PCM |
PCM Steht für "Pulse Code Modulation". Dieses Format wird zum Beispiel bei normalen Audio CDs genutzt. Viele ältere Musikaufnahmen sind als DVD im unkomprimierten PCM oder LPCM gespeichert. |
| Rating [von der MPA] |
Das Rating beschreibt die Einstufung des Filmes. Analog zu unserem FSK System bewertet die MPA (Motion Picture Association) die Filme bevor sie veröffentlicht werden. |
| Regionalcode |
Bei der Entwicklung des DVD - Standards haben sich die Hersteller einen besonderen Trick einfallen lassen, um zu verhindern, dass US - amerikanische Filme mit einem deutschen DVD Player abgespielt werden können. Sie werden mit sogenannten Ländercodes (Code 1) versehen, die vom Abspielgerät abgefragt werden. Stimmt der Ländercode nicht überein, kann die DVD nicht abgespielt werden. |
| RGB |
RGB steht für Rot/Grün/Blau, die drei Grundfarben der Bilddarstellung. Wenn diese drei Farben, in gleichen Maßen dargestellt, übereinander gelegt werden, erscheint eine weiße Fläche. Dieser physikalischen Begebenheit folgend, sind alle Videobilder auf diesen drei Farben aufgebaut. Verfügen beide Kommunikatoren über einen RGB-Anschluss, können die Signale einzeln übertragen werden, so kann eine optimale Bildqualität erreicht werden. Das entsprechende System in den USA ist das YUV. |
| S-Video |
Das S-Video System ermöglicht gegenüber einer Composite Verbindung eine stark verbesserte Bildqualität, da es mit 4 statt 2 Leitungen und einem besseren Modulationsprinzip arbeitet. Hier werden die Luminanz und die Chrominanz über eigene Kanäle transportiert. |
| Seamless Branching |
Beim Seamless Branching wandert der Laser des DVD-Players für den Betracher unmerklich zwischen verschiedenen Datenströmen. Dies ermöglicht, daß -wie z.B. im Falle der US-Version des Films "Abyss"- mehrere Versionen parallel auf einer DVD Platz finden. |
| Secam |
Farbsystem der ehemaligen DDR und Frankreich |
| TV |
TeleVision, dt: Fernseher |
| VHS |
"Video Home System" |
| YUV |
YUV ist das entsprechende US-Komponenten System zu dem Europäischen RGB. Statt der Anteile der drei Grundfarben wird ein Schwarzweiß Signal Y (Luminanz) und die Buntwerte UV (Chrominanz), die die Farben Gelb/Blau und Cyan/Rot enthalten, übertragen. |
|
© 2000-2010 Videoabend.de |